Coronavirus

Im Zweifelsfall nur noch 100 Leute an Veranstaltungen: Harter Rückschlag für Basler Clubbetreiber

Basler Clubs dürfen nur noch 100 Personen reinlassen, wenn nicht sämtliche Schutzmassnahmen eingehalten werden können.. (Symbolbild)

Basler Clubs dürfen nur noch 100 Personen reinlassen, wenn nicht sämtliche Schutzmassnahmen eingehalten werden können.. (Symbolbild)

Clubs und Restaurants erleiden in Sachen Lockerungen einen Rückschlag. Ab morgen Donnerstag bis Ende Jahr sind nur noch 100 Personen an Veranstaltungen zugelassen, wenn keine anderen Massnahmen als Kontaktdatenerfassung getroffen werden können.

Die Debatte über Superspreader in Clubs haben auch die Basler Regierung zum Handeln veranlasst. Ab Donnerstag, 9. Juli, bis Ende 2020 sind nur noch Events mit maximal 100 Personen in Restaurants und Clubs zugelassen. Das trifft alle Veranstaltungen, sofern weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind, «sondern lediglich das Erfassen von Kontaktdaten». An Events – privaten sowie öffentlichen – müssen Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden (bisher 300).

Diese Massnahme erfolge in Absprache mit den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn. Es gehe darum, die lokale Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich unter Kontrolle zu halten. Können alle Schutzmassnahmen eingehalten werden, gelte immer noch die Obergrenze von 300 Personen pro Veranstaltung.

Das ist ein herber Rückschlag für die Clubbetreiber, die auf Öffnung von Veranstaltungen gedrängt haben. Die angeheizte Debatte wegen falschen Kontaktangaben durch die Gäste sowie Quarantäneverweigerer haben die Situation zugespitzt.

Erst am Montag vermeldete die Basler Gesundheitsdirektion, dass Massnahmen in Clubs «genügend» eingehalten würden. Die Kontrollen erfolgten per Stichprobe an mehreren Orten in der Stadt.

Meistgesehen

Artboard 1