Öffentlicher Verkehr

Immer mehr Passagiere auf französischem Abschnitt der Tramlinie 3

Seit der Verlängerung der Tramlinie 3 nach Frankreich ist der Autoverkehr am Grenzübergang Burgfelden zurückgegangen.

Seit der Verlängerung der Tramlinie 3 nach Frankreich ist der Autoverkehr am Grenzübergang Burgfelden zurückgegangen.

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme der Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis (F) legen die Behörden eine Wirkungskontrolle vor. Demnach ist die Zahl der Trampassagiere auf dem französischen Streckenabschnitt um 42 Prozent gestiegen.

Zwischen Januar 2018 und Januar 2020 nahm die Zahl der Fahrgäste um 42% zu, pro Monat sind hier rund 83‘000 Fahrgäste unterwegs. Die Zahl der Passagiere, welche im Tram 3 über die Grenze fahren, liegt bei rund 41‘000 pro Monat.

Die wichtigste Passagiergruppe sind mit einem Anteil von mehr als einem Drittel Berufspendler sowie Schülerinnen und Schüler. Etwas weniger Fahrgäste nutzen die neue Tramlinie für Freizeitaktivitäten. Bei rund einem Fünftel handelt es sich um Einkaufstouristen.

Autoverkehr hat weiter zugenommen

Noch gebe es bei der Tramlinie 3 und auch bei der neuen Park+Ride-Anlage beim Bahnhof Saint-Louis freie Kapazitäten, halten die Behörden fest. Dies dürfte sich indes ändern, weil entlang der Tramstrecke tausende neuer Arbeitsplätze und mehrere hundert neue Wohnung entstehen.

Noch nicht zufrieden sind die Behörden mit dem von der Verlängerung angestrebten Verlagerungseffekt. Der Autoverkehr zwischen Frankreich und der Schweiz hat weiter zugenommen. Immerhin sei der Autoverkehr an dem von der Tramlinie 3 bedienten Grenzübergang Burgfelden um 4,8 Prozent zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung.

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