Frozen Yogurt
In Basel eröffnet ein neuer Dessert-Hotspot

Im neuen Laden Yogurt Now am Blumenrain gibt’s pünktlich zum Frühlingsbeginn ein neues Glacé-Mekka. Die Süssigkeiten sind erst noch kalorienarm – zumindest in der Theorie.

Benjamin Rosch
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35 Toppings stehen zur Garnitur bereit.

35 Toppings stehen zur Garnitur bereit.

Kenneth Nars

Seinen Weg in die Grossstädte der Welt fand das Joghurt-Glacé über die USA und Korea. Das Grundrezept ist denkbar einfach: Joghurt, Milch und Traubenzucker heissen die Zutaten für einen Frozen Yogurt, die, so wird oft geschrieben, gesündere Alternative zum herkömmlichen Speiseeis. Nun gibt es auch in Basel einen eigenen Laden für das erfrischende Dessert.

Am Blumenrain, vis-à-vis vom Hotel Trois Rois, hat Yogurt Now kürzlich die Eröffnung gefeiert. Hinter dem Projekt stehen Elzbieta Kiefer und ihr Mann Markus. Sie haben ihre Vorliebe zu den kalten Joghurts an einem kleinen Stand in Madrids Mercado de San Miguel entdeckt und nun ihren Traum von einem eigenen Café in Basel verwirklicht. Zwei Jahre hat es gedauert, bis sie ihre Pläne zur Vollendung bringen konnten – rechtzeitig zum Frühlingsbeginn.

«Wir merken, dass die Nachfrage besteht, gerade jetzt, wenn es draussen wärmer wird», sagt Elzbieta Kiefer. Ein ständig wechselndes Sortiment von rund 35 Toppings soll indes dafür sorgen, dass die Kundschaft nicht nur im Sommer im Realität gewordenen Lebkuchenhäuschen mit dem pastell-kitschigen Interieur ein und aus geht. Auch spezielle Winter-Angebote, wie Lebkuchensauce zur Weihnachtszeit oder heisse Beeren, befinden sich in Planung. Aktuell finden sich Klassiker wie Himbeersirup und Smarties, aber auch ausgefallenere Zutaten wie Brownie-Sauce oder Läggerli-Krümel hinter der Glastheke. Erstere avancierte in den ersten Tagen zum Favoriten der stetig zunehmenden Kundschaft.

Alles Bio

Kiefer setzt für ihre Frozen Yogurts rein auf Naturprodukte: «Das probiotische Joghurt und die Milch stammen aus den Schweizer Alpen.» Auch die Getränke wie Kaffee, Tee oder Gletscher-Cola sind bio und kommen aus fairem Handel. Gilt es noch das Ess-Gewissen zu beruhigen. Und auch hier gibt’s gute Neuigkeiten: Die Süssigkeit ist zu 98 Prozent fettfrei. Kalorienärmer als ein Sorbet oder Rahmglacé ist ein gefrorenes Joghurt allerdings nur, wenn man bei den Toppings zu Früchten statt Raffaello-Sauce oder Oreo-Keksen greift.

Gleich teuer sind die verschiedenen Garnituren allemal: Für jedes Extra bezahlt der Kunde 70 Rappen, einen Glacé-Becher gibt es in drei Grössen und kostet in der kleinsten Ausgabe 3.50 Franken. Wer nicht auf gefrorene Milchprodukte steht, wird vielleicht mit Belgischen Waffeln warm, die die Kiefers ebenfalls in ihrem Sortiment führen. Yogurt Now hat seine Türen von Montag bis Freitag von 12 Uhr bis 18 Uhr und an Samstagen von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.