Hotellerie
In Basel, Warschau und Tokio sind die Hotelgäste am zufriedensten

Eine aktuelle Untersuchung der Hotelbewertungen des internationalen Buchungsportals hotel.info zeigt, dass die Kunden in Basler Hotels sehr zufrieden sind mit Leistung und Service. Basel belegt den dritten Platz hinter Warschau, Bratislava und Tokio.

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Aushängeschild der Basler Hotellerie - das «Trois Rois» direkt am Rhein

Aushängeschild der Basler Hotellerie - das «Trois Rois» direkt am Rhein

Keystone

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: In einigen Schweizer Grossstädten konnten Hoteliers ihre Übernachtungsgäste mit Leistungen und Service noch stärker überzeugen. In mancher Grossstadthotellerie waren die Buchungskunden allerdings weniger zufrieden als im Vorjahr. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Hotelbewertungen des internationalen Buchungsportals hotel.info.

Die Hoteliers von Basel, Zürich und Lausanne können gegenüber der Vorjahresbewertung einen leichten Zuwachs verbuchen. Basel präsentiert sich dabei mit 7,63 Punkten auch 2013 wieder als Spitzenreiter unter den fünf grössten Städten der Schweiz.

Bern büsst dagegen zwei Positionen ein. In diesem Jahr zeigen sich die Buchungskunden bislang weniger zufrieden mit der Hotellerie als 2012. Auch die Hoteliers von Genf werden nicht so gut bewertet wie im Jahr zuvor. Mit durchschnittlich 6,79 Punkten liegt die zweitgrösste Stadt der Schweiz auf Platz 5.

Warschau erreicht im europäischen Vergleich erneut wieder den Spitzenplatz, auch wenn die Übernachtungsgäste hier etwas weniger zufrieden waren. Deutlich besser als im Vorjahr bewerten Buchungskunden die Hotellerie von Bratislava. Mit einem Plus von 0,19 auf 7,77 Punkte macht die Hauptstadt der Slowakei zwei Plätze gut. Auch die deutsche Hauptstadt schiebt sich mit einem leichten Bewertungsplus auf 7,56 Punkte einen Platz nach vorne.

Nicht ganz so zufriedene Gäste hinterliessen dagegen erneut die Hoteliers in Rom und London. Erreicht die "Ewige Stadt" noch 6,91 Punkte (Vorjahr: 6,92), bewerten die Buchungskunden die Stadt an der Themse bislang nur mit 6,57 Punkten (Vorjahr 6,58). Auch Paris zeigt im europäischen Vergleich noch immer eine Menge Aufholpotenzial, kann aber gegenüber dem Vorjahr kräftig zulegen.