Das Lufthygieneamt beider Basel hat die Beurteilung der Luftqualität des Jahres 2011 veröffentlicht. Neu wird die Luftqualität nebst den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn auch für den Kanton Aargau gemessen.

Trotz Abnahme noch übermässig

Die Experten schreiben den Rückgang der Ozon-Werte dem bescheidenen Sommer 2011 zu. Insbesondere die Zahl der Stunden mit Grenzwertüberschreitungen ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Trotz Ausbleiben von langen Phasen mit heisser und sonniger Witterung im Sommer ist die Ozonbelastung nach wie vor übermässig. Vor allem im Frühling ist deutlich mehr Ozon gemessen worden.

Verkehr ist Hauptproblem

Die Langzeitbelastung durch Feinstaub hat sich derweil nicht verändert. Doch es gab weniger Tage mit Grenzwertüberschreitungen, dies sorgte im Winter auch für weniger Smog. Die Jahreslimiten für Feinstaub wurden vor allem in der Stadt Basel und entlang der Hauptverkehrsachsen überschritten.

Die positivste Meldung konnte das Lufthygieneamt über die Stickstoffdioxid-Belastung vermelden. Diese habe im Vergleich zu 2010 generell abgenommen. Einzig an den Strassenstandorten Basel Feldbergstrasse und A2 Hard werden die Grenzwerten immer noch deutlich überschritten.

Alle Fakten online

Alle Fakten und Informationen über den Stand und die Entwicklung der Luftqualität können sie auf www.basler-luft.ch einsehen.

Die Internetseite des Lufhygieneamt präsentiert sich mit interessanten Karten und Filmen. Demnächst umfasst die Karte neben den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn neu auch den Kanton Aargau. (edi)