Diese Zahlen dürften das Herz eines jeden Modelleisenbahnfreundes höher schlagen lassen: 1500 Meter Geleise und 500 Weichen haben die Bastler des N-Bahn-Clubs Basel verlegt. Ihre Anlage wird in drei Sektionen betrieben; es verkehren bis zu 40 Züge. Mit viel Liebe für Details haben die 17 Mitglieder eine Fantasie-Stadt – sie könnte im Süddeutschen liegen – sowie eine Gebirgswelt modelliert, die an spektakuläre Strecken in den Alpen erinnert. Auf der Anlage finden sich auch nachgebildete Bauten aus der realen Welt: So der Basler Badische Bahnhof und Teile des Messeplatzes.

Die Spur N weist gegenüber der Realität einen Massstab von 1 zu 160 auf. «Dies erlaubt es, auf vergleichsweise kleinem Raum viel nachzubilden», erklärt Vereinspräsident René Bühler. Der pensionierte Kaufmann verbringt viel Zeit im Vereinslokal im Güterbahnhof Wolf. Unter den Mitgliedern sind einige Mitarbeitende von BVB und BLT, die ihre Faszination für die Welt der Schienen auch in ihrer Freizeit ausleben. Am Wochenende lädt der Club die Bevölkerung anlässlich seines 30-jährigen Bestehens ein, die erneuerte Anlage zu bestaunen und sich vom Bähnler-Virus zu infizieren. Die Jugendmitglieder präsentieren zudem ihre selbst gebaute HO-Anlage.

30 Jahre N-Bahn-Club-Basel: Morgen Samstag, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 10 bis 17 Uhr; Güterbahnhof Wolf, St. Jakobsstrasse 200, im 2. Stock.