Stimmen Stände- und Nationalrat der Förderinitiative „personalisierte Medizin“ des Bundes zu, kommt das zentrale Datenkoordinationszentrum nach Basel. Wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet, heisst der designierte Leiter Torsten Schwede.

Der Professor für Bioinformatik wird von der Universität Basel für das Grossprojekt frei gestellt. Dessen Ziel ist, die Daten des Gesundheitswesen schweizweit zu harmonisieren und vergleichbar zu machen.

Da der Kanton Basel-Stadt diese Woche eine Anschubfinanzierung von knapp einer halben Million Franken gesprochen hat, beginnt Schwede per sofort mit den Vorbereitungen. Für den Start rekrutiert er ein fünfköpfiges Team, mit dem er in den Technologiepark Stücki zieht.

Als Life Sciences-Standort setzt Basel grosse Hoffnungen in die Ansiedlung des Datenkoordinationszentrums. Bei dem Projekt gehe es um die Kompetenz in der personalisierten Medizin und somit ein Stück weit um die Zukunft der Life Sciences, sagt Samuel Hess, kantonaler Bereichsleiter Wirtschaft, gegenüber der „Schweiz am Sonntag“.