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«In meiner Familie waren einige infiziert» – FCB-Spieler Serey Die über den Kampf gegen Malaria

FCB-Spieler Geoffroy Serey Die engagiert sich künftig im Kampf gegen Malaria.

FCB-Spieler Geoffroy Serey Die engagiert sich künftig im Kampf gegen Malaria.

Geoffroy Serey Die engagiert sich künftig im Kampf gegen Malaria. Im Interview spricht der Ivorer über persönliche Erfahrungen mit der Krankheit und seine Aufgaben als Botschafter.

Es herrscht hohe Malaria-Aktivität in Basel. Als Basler Mitglieder der Swiss Malaria Group organisieren das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut, Novartis, Syngenta, Clariant und Medicus Mundi Schweiz am Samstag, 21. April, auf dem Barfüsserplatz in Basel eine Veranstaltung anlässlich des 10. Jubiläums des Welt-Malaria-Tags zum Thema «Mehr Innovation – weniger Armut.»

Mit FCB-Spieler Geoffroy Serey Die haben die Organisatoren eine bekannte Persönlichkeit gefunden, die sie im Kampf gegen Malaria unterstützt. 

Geoffroy Serey Die, Sie sind Botschafter der Aktion Thema «Mehr Innovation – weniger Armut», mit der die Swiss Malaria Group einem breiten Publikum sein Engagement für eine Welt ohne Malaria näher bringt. Wie ist es dazu gekommen?

Geoffroy Serey Die: Die "Swiss Malaria Group" ist an den FC Basel herangetreten und hat gezielt nach mir gefragt, ob ich die Rolle des Botschafters gerne übernehmen würde. Der Klub hat mich dann gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Für mich war sofort klar, dass ich das tun möchte. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen.

Weshalb?

Weil ich das Problem kenne. In Afrika ist Malaria ein sehr grosses Thema. Jedes Jahr sterben dort viele Menschen daran. Ich habe mich schon länger gefragt, ob und wie ich partizipieren kann. Und damit meine ich nicht nur eine finanzielle Unterstützung. Daher passt dieses Engagement perfekt.

Sind Sie persönlich schon direkt mit Malaria konfrontiert worden?

Ich selber war glücklicherweise nie infiziert. In meiner Familie gibt es aber diverse Mitglieder, die schon daran erkrankt sind. Sie konnten Gott sei Dank alle geheilt werden.

Was genau erwartet die Novartis von Ihnen im Rahmen dieses Projektes?

Der Anlass vom Samstag auf dem Barfüsserplatz, bei dem mit Hologramm-Technik erstellte 3D-Szenen einer Welt ohne Malaria gezeigt werden, ist für mich nur der Startschuss. Das Projekt könnte gerne über mehrere Jahre dauern. Noch habe ich keine Aufgaben, aber es war mir wichtig, mich schon jetzt zu verpflichten. Was ich dann genau tun werde, ist noch zu definieren. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich auch in meiner Heimat, an der Elfenbeinküste, ein Botschafter für ein Malaria Programm sein werde. Und klar könnte meine Popularität auch in meiner Heimat dabei helfen, dass die Leute eher zuhören und besser sensibilisiert werden bezüglich Malaria.

Wird man Sie in der Schweiz wahrnehmen als Botschafter im Kampf gegen Malaria?

In der Schweiz wohl eher weniger, sondern eher vor Ort in der Elfenbeinküste.

Also besuchen Sie die Projekte?

Das ist das Ziel, ja. Ich werde im Sommer in meinen Ferien sowieso wie gewohnt in meine Heimat reisen. Dann werde ich das gleich verbinden.

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