Winddkraft
Industrielle Werke Basel gründen Joint-Venture mit Theolia

Die Industriellen Werke Basel (IWB) wollen für Windkraftprojekte ein Joint-Venture mit der französischen Theolia gründen. An dieser Investmentgesellschaft halten die IWB 30 Prozent. Theolia habe gute Referenzen und Projektrechte.

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Der geplante Windpark der Basler IWB auf der Challhöchi.

Der geplante Windpark der Basler IWB auf der Challhöchi.

Zur Verfügung gestellt

Das Eigenkapital des künftigen Windkraft-Joint-Ventures könne bis 100 Mio. Euro betragen, sagte ein IWB-Sprecher auf Anfrage zur sda. Viel Geld fliesse aber nur dann, wenn konkrete Projekte verwirklicht werden.

Am Joint-Venture hält Theolia zunächst 70 Prozent, wolle aber 30 Prozent an einen dritten Partner abtreten. Die Kapitalanteile sind laut dem Sprecher nicht mit dem Finanzierungsschlüssel für konkrete Projekte gleichzusetzen. Ein Investment-Komitee der drei Partner werde nur einstimmig Entscheide fällen, ob und was man baut.

Anlagen mit 869 Megawatt

Theolia ist laut IWB ein führender Entwickler und Betreiber von Windkraftanlagen vor allem in Frankreich, Italien und Deutschland. Dort habe das Unternehmen auch Projektrechte an vielversprechenden Standorten. Ende 2010 hatte Theolia laut Firmenhomepage Anlagen mit insgesamt 869 Megawatt in Betrieb und im Bau.

Aus Windkraft, Sonnenenergie und Biomasse wollen die IWB bis 2015 einen Viertel des Strombedarfs decken. Von Windkraft-Anlagen, die das Joint-Venture künftig baut, wollen die IWB Strom beziehen. Laut Communiqué dürfen die Partner den erzeugten Strom selber verwenden oder an nationale Netzbetreiber verkaufen.

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