Gesundheit

Initiative zu Basler Kinder- und Jugendpsychiatrie wird zurückgezogen

Der ursprünglich geplante Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Der ursprünglich geplante Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und das Initiativkomitee für den Erhalt der Kinder-und Jugendpsychiatrie im Zentrum Basels konnten einen Kompromiss erreichen. Die Initiative wird zurückgezogen.

An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben am Donnerstagmorgen die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) und das Initiativkomitee für den Erhalt der Kinder-und Jugenspsychiatrie im Zentrum von Basel bekannt gegeben, dass die Initiative zurückgezogen wird. In der Standortfrage der Kinder-und Jugendpsychiatrie konnte ein Kompromiss erreicht werden.

Das ambulante Angebot der Poliklinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie, das heute in der Poliklinik am Schaffhauserrheinweg angesiedelt sind, wird nicht in den Neubau auf dem Areal der UPK überführt. Es soll an einen neuen Standort an zentraler Lage in der Stadt verlegt werden.

«Für unseren Verwaltungsrat steht im Vordergrund, der Klinik eine gute Zukunft zu ermöglichen und mit den zuweisenden Fachleuten weiterhin eine gute Zusammenarbeit zu pflegen», sagt Konrad Widmer, Verwaltungsratspräsident der UPK, vor den Medien. Dies sei der Grund für den Kompromissvorschlag gewesen.

Wo der neue Standort sein wird, ist indes noch nicht klar. Die UPK suche nach geeigneten Räumlichkeiten. «Das bisherige Bauprojekt muss überarbeitet und redimensioniert werden», sagt Anne Lévy, CEO der UPK.

Peter Schwob vom Initiativkomitee ist zufrieden mit dieser Lösung. «Mit dem Kompromiss ist das Hauptziel der Initiative erreicht. Die ambulanten Angebote in die alltägliche Umgebung der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Angehörigen zu integrieren, macht den Zugang dazu leichter.»

Die Basler Regierung unterstützt den nun vereinbarten Kompromiss. (se/bz)

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