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Internationale Solidarität: Basel will soziale Städtepartnerschaften ausbauen

Basel-Stadt will den Ortsteil Yopougon im städtischen Ballungsraum Abidjan an der Elfenbeinküste als Städtepartner gewinnen.

Basel-Stadt will den Ortsteil Yopougon im städtischen Ballungsraum Abidjan an der Elfenbeinküste als Städtepartner gewinnen.

Basel-Stadt möchte Abidjan in der Republik Elfenbeiküste als Städtepartner gewinnen und so ein Zeichen der internationalen Solidarität setzen. Des Weiteren will die Regierung eine soziale Partnerschaft mit einem Erstfluchtland im Nahen Osten prüfen.

Ergänzend zu den wirtschaftlich motivierten Partnerschaften mit Städten in den USA, China und Japan möchte der Kanton Basel-Stadt auch soziale Verbindungen etablieren, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Im Fokus stehe dabei nach Rücksprache mit dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss THP) und Swiss Peace der Ortsteil Yopougon im urbanen Ballungsraum Abidjan an der Elfenbeinküste.

Mit dem potentiellen Städtepartner auf dem afrikanischen Kontinent befinde man sich bereits in Kontakt. Jetzt werde eine formelle Partnerschaftsanfrage folgen. Im Zentrum stünden dabei neben dem fachlichen Austausch Projekte im Gesundheitsbereich sowie Themen wie nachhaltige Infrastrukturplanung, Innovationsförderung und Social Responsibility.

Des Weiteren prüft die Regierung laut Communiqué die Knüpfung einer Partnerschaft mit einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten. Sie folgt damit einer Aufforderung aus einem Vorstoss des Grünen Bündnisses im Grossen Rat. Mit mehreren möglichen Städtepartnern sei das Präsidialdepartement bereits in Kontakt getreten, heisst es in der Mitteilung. Aufgrund der Coronakrise könnten diese Abklärungen und Gespräche jedoch erst 2021 weitergeführt werden.

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