Der Gesamtertrag beträgt 698,1 Millionen Franken.

Die IWB seien das wohl einzige Schweizer Energieunternehmen, das nach Fukushima seien Strategie nicht ändern musste, sagte Unternehmenschef David Thiel am Montag bei der Jahresmedienkonferenz. Die IWB bezogen 90,15 Prozent ihres Stroms aus Wasserkraftwerken, 9,6 Prozent aus Windkraft sowie 0,25 Prozent aus Solaranlagen.

Neben den 1576 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom produzierten die IWB noch 95 GWh Strom in gasbetrieben Blockheizkraftwerken; ihre Stromproduktion betrug so total 1671 GWh. Eine GWh entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 280 Basler Einfamilienhäusern. Verkauft haben sie inklusive Netzverlusten 1580 GWh (-0,5%) Strom, 3144 GWh (- 13,3%) Erdgas, 984 GWh (-12,7%) Fernwärme sowie 27,9 Millionen Kubikmeter (-3,5%) Trinkwasser. Die Nachfrage sank dank dem warmen Jahr.

Keine Sorgen um Absatz

Bis 2015 wollen die IWB ihre erneuerbare Stromproduktion auf 125 Prozent des heutigen baselstädtischen Verbrauchs erhöhen - um den Absatz machen sie sich keine Sorgen. Eigenproduktion sei klar glaubwürdiger als Zertifikatehandel für grauen Strom, sagte Thiel. Investiert werden sollen dazu rund 300 Millionen Franken Eigenmittel.

Thiel hält die Energiewende in der Schweiz bis 2030 für machbar. Dazu müsse der Markt voll spielen, also auch die externen Kosten des Atomstroms wie Entsorgung und Versicherung eingerechnet werden. Bis 2050 sei, wenn man jetzt die Weichen stellt, mit Effizienz und intelligenten Systemen gar die Hälfte des Verbrauchs einzusparen.