Basel
IWB im ersten selbständigen Jahr mit 60 Millionen Gewinn

Die Industriellen Werke Basel (IWB) haben im ersten Jahr nach der Verselbständigung einen Umsatz von 653,7 Millionen Franken und einen Gewinn von 60,1 Millionen Franken verbucht. Eine neue Rechnungslegung für 2010 erschwert den Vorjahresvergleich.

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Die IWB installieren im Basler Untergrund ein flächendeckendes Glasfasernetz.

Die IWB installieren im Basler Untergrund ein flächendeckendes Glasfasernetz.

zvg/Christian Flierl

Finanziell stehen die IWB gut da: Der Cash Flow belief sich auf 217 Mio. Franken. Davon entfallen 58 Mio. auf Veränderungen von Bilanzpositionen. Investiert wurden gut 117 Mio. Fr., zumeist in Netze und Anlagen. Der resultierende Free Cash Flow indes werde künftig wegen Investitionen in erneuerbare Energien markant abnehmen.

Für 2009 hatten die IWB - damals noch als Abteilung der Kantonsverwaltung - einen Umsatz von 635,8 Mio. Fr. ausgewiesen. Der Betriebsgewinn hatte dabei 83,4 Mio. Fr. betragen, der Unternehmenserfolg 30,3 Mio. Franken.

22,4 Millionen an den Kanton

Die Gewinnausschüttung an den Kanton Basel-Stadt vom vergangenen Jahr wird auf 22,4 Mio. Fr. beziffert. Unter dem Strich summierten sich die IWB-Leistungen an den Kanton auf einen Wert von 50,0 Mio. Franken. 2009 waren dies 57,8 Mio. Fr. gewesen.

Das Wetter haben die IWB 2010 doppelt positiv gespürt, wie es weiter hiess: Kälte hat den Absatz von Wärmeenergie steigen lassen, und Niederschläge haben Wasserkraftwerke gut laufen lassen. Derweil schloss die Telecom-Sparte ausgeglichen ab; sie verbuchte dabei Rückstellungen von 33,6 Mio. Fr. für den Glasfasernetz-Ausbau.