Die IWB unterhalten in Basel ein ausgedehntes Ferwärmenetz. Der Grundbedarf an warmem Wasser werde in der Basler Kehrichtverwertungsanlage und in zwei Holzkraftwerken CO2-neutral produziert, schreiben die IWB. Um den Bedarf in den Nachfrage-Spitzenzeiten am Morgen und nach Feierabend zu decken, komme aber auch Erdgas zum Einsatz.

Mit dem neuen Wärmespeicher könne der Verbrauch an Erdgas nun aber reduziert werden. Der Speicher könne in den Tageszeiten mit geringer Nachfrage CO2-neutrale Wärme aufnehmen und diese in den Spitzenzeiten ins Netz einspeisen.

Ab Frühling 2020 in Betrieb

Der Wärmespeicher besteht nach Angaben der IWB aus neun Stahlbehältern mit einem Gesamtvolumen von 1260 Kubikmetern. Eingebaut werden sie in ein bestehendes Betriebsgebäude am Dolderweg, wo vor 120 Jahren Strom für die ersten elektrischen Trams in Basel produziert worden sei.

Der neue Wärmespeicher soll im Frühling 2020 seinen Betrieb aufnehmen. Über die Kosten der Anlage konnten die IWB keine Angaben machen.