1992 war ich zum ersten Mal mit dem FC Basel im Trainingslager. Ich war 17 und hatte noch keinen Vertrag. Vor einem Spiel versammelten wir uns zu Kaffee und Kuchen. Trainer Friedel Rausch erwischte mich dabei, wie ich mich das zweite Mal an der Dessertvitrine bediente. Darauf meinte er, dass dieser Yakin zu dick sei und er ihn nicht gebrauchen könne. Noch am selben Abend musste ich das Hotel verlassen. Unser Teammanager Gustav Nussbaumer fuhr mich mit seinem Mercedes vom Schwarzwald direkt nach Zürich zu GC, wo ich dann meine Profikarriere startete.

Mit GC flogen wir nach Brasilien ins Trainingslager. Dort ist mir Jairzinho über den Weg gelaufen. Ich war völlig perplex, er hat mit Pelé zusammen gespielt und ist in seinem Heimatland ein grosses Idol. Weil ich kein Blatt Papier dabei hatte, zog ich eine Dollarnote aus der Hosentasche und liess sie mir von Jairzinho unterschrieben.

Als wir mit dem FCB in Argentinien waren, besuchten wir das Heimatdorf von Julio Rossi. Dort kickten Kinder mit Stoffknäueln auf der Strasse, für die Torpfosten nahmen sie Blechbüchsen. Wie sie trotz ihrer Armut so fröhlich sein konnten, hat mich beeindruckt.