Kontrolliert wurden zehn Betriebe, wie aus einer Mitteilung des Kantonalen Laboratoriums Basel-Stadt vom Dienstag hervorgeht. Fünf von ihnen wurden beanstandet. Hauptgründe waren etwa das Fehlen einer nachvollziehbaren Vorgehensweise bei Unregelmässigkeiten sowie fehlende Angaben über beauftragte Subunternehmen im Jahresbericht.

Auch mangelhafte Sicherungspläne zählten zu dem Hauptgründen für Beanstandungen: Bei Stoffen mit hohem Gefahrenpotential, die zu terroristischen Zwecken missbraucht werden könnten, müssen solche Pläne erstellt werden.

Wiederholungstäter

Bei vier Betrieben waren zudem schon zuvor Transportmängel gefunden worden. Drei hatten in der Folge Verbesserungsmassnahmen ergriffen, die aber nur bei einem Betrieb genügten.

Das Basler Kantonslabor hat in den vergangenen Jahren jeweils zusammen mit der Basler Polizei den Gefahrengut-Schwerverkehr überprüft. Die Beanstandungsquote war hoch, sodass nun vermehrt die Gefahrgutbeauftragten ins Blickfeld rückten - also Betriebe, die solches Gut transportieren, versenden, verpacken, laden oder entladen.