Architektur
Jetzt baut auch die ETH Lausanne an Basels Zukunft mit

Studierende und Forschende der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen arbeiten künftig in Basel gemeinsam an der Zukunft der Stadt. Nach der ETH Zürich hat nun auch die ETH Lausanne einen Ableger am Rhein.

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Roche-Hochhaus

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Zur Verfügung gestellt

Die EPFL eröffnete am Donnerstag in Basel ein Labor für Städtebau. Am «Laboratoire Bâle» (Laba) arbeiten an jeweils zwei Tagen pro Woche rund 30 Studierende auf Master-Stufe sowie drei Doktoranden. Betreut werden sie von drei Lehrpersonen, wie die EPFL mitteilte.

Vorgesehen ist eine Zusammenarbeit mit dem «Studio Basel» der ETH Zürich, das sich in Basel seit zwölf Jahren mit Städtebau- und Architekturforschung befasst. Gegründet worden war dieser Ableger der ETH von den Architekten Roger Diener, Jacques Herzog, Marcel Meili und Pierre de Meuron.

Umweltverträgliche Erweiterungen

Für Harry Gugger, Architekturprofessor an der EPFL und früherer Partner bei den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, ist die menschen- und umweltverträgliche Erweiterung der Städte eine der zentralen Fragen. Die Verstädterung sei ein weltweites und auch ein schweizerisches Problem.

«Deshalb ist nun die Zeit gekommen, sich zu fragen, welche Urbanisierung wir uns wünschen», wird Gugger in der Mitteilung zitiert. Antworten erwartet werden nun vom Kompetenzzentrum für Architektur und Städtebau, das in Basel entstehen soll.