Art Basel
Jetzt dürfen auch die Nichtkäufer in die Art

«By invitation only» – «nur auf Einladung»: Seit Montag war die Art Basel nur den Reichen und Schönen vorbehalten. Seit Donnerstag ist die Art nun offen für ein weniger kaufkräftiges Publikum.

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Öffentliches Gespräch über Kunst: Theodora Vischer mit Tobias Rehberger. niz

Öffentliches Gespräch über Kunst: Theodora Vischer mit Tobias Rehberger. niz

Nicole Nars-Zimmer niz

Zu Tausenden waren die echten und vermeintlichen VIPs und Promis nach Basel gepilgert und sorgten schon vor der offiziellen Vernissage am Mittwoch für den grössten Teil des Umsatzes. So ging die Skulptur «Tomato Head» von Paul McCarthy schon früh für 4,75 Millionen Franken weg.

Seit Donnerstag ist die Art nun offen für das gewöhnliche Publikum. Schon am Mittag war vor allem die Art Unlimited völlig überfüllt. Die grösste Attraktion sei dabei die Art selber. «Sie ist wieder unglaublich reichhaltig. Auch wenn man gar nichts kaufen will, ist die Art ein idealer Ort, um sich über die Kunst der letzten 50 Jahre zu informieren», so Theodora Vischer.

Die Hauptkuratorin der Fondation Beyeler eröffnete am Mittag die «Art Salon»-Gespräche mit dem deutschen Künstler Tobias Rehberger über dessen neuste Installation «24 Stops». Dabei geht es um einen neuen Weg, der die Fondation Beyeler mit dem Vitra-Campus verbindet, dies mittels 24 Objekten. «Sie sollen im wahrsten Sinne des Wortes den Weg zu weisen», sagte Vischer. «Gleichzeitig wachsen sie über ihre Funktion hinaus. Sinn kommt zusammen mit Absurdem. Genau dies führt letztlich ans Ziel.»

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