Ab Mitte April sucht die neue Bachelorette Adela Smajic ihre «grosse Liebe» auf «3 Plus». Der Fernsehsender bestätigte am Mittwoch die seit längerem kursierenden Gerüchte.

In Thailand buhlen 22 Männer um die Tochter des Ex-Fussballers Admir Smajic.

Smajic gehört zu den auffälligeren Gestalten beim Lokalsender «Telebasel». Dort ist sie Wetterfee und moderiert das People-Magazins «Glam». «Ein Traumjob», wie sie sagt. «Telebasel»-Chefredakteurin Karin Müller attestiert Adela Smajic neben Fröhlichkeit vor allem Kompetenz, Biss und ganz viel Moderationstalent.

Gerne zeigt die 25-Jährige, was ihr die Natur und die Schönheitschirurgen mitgegeben haben. Jetzt ist sie also die nächste «Bachelorette». Also jene junge Dame, die auf dem Privatsender «3 Plus» von einem Rudel paarungswilliger Herren umgarnt wird, beobachtet von Rekordzahlen an Schweizerinnen und Schweizern vor den Bildschirmen und eng begleitet vom Boulevard in Print und Netz.

«Adela ist kein Püppchen, sondern eine taffe Frau»

  

Wie die letzten zwei Bachelorettes, Eli Simic, 29, und Zaklina Djuricic, 30, hat Smaijic serbische und dazu auch bosnische Wurzeln.

Die Online-Ausgabe der «Schweizer Illustrierte» hat Ex-Bachelor Vujo Gavric befragt, warum Balkan-Secondas in der Kuppelshow überproportional vertreten seien. «Wir Jugos sind Partybrüder- und schwestern. Als Barbesitzer erkenne ich diese Art Frauen auf Anhieb. Die bestellen nicht einfach ein Glas Wein, sie trinken die ganze Flasche oder gar nichts», erklärte Gavric. Leute, die auf den Putz hauen können, seien ganz einfach geeignet für Trash-TV-Shows.

Adela dagegen gibt sich romantisch: Ihr Ziel sei es, sich in der Kuppelshow erstmals in ihrem Leben so richtig zu verlieben, lässt die Blondine mitteilen. 

Das System der Sendung des Schweizer Privatsenders, die es auch mit umgekehrten Vorzeichen als «Bachelor» gibt, ist denkbar einfach: Will die Bachelorette (also die Junggesellin) einen der Balzenden nicht mehr sehen, verweigert sie ihm die Rose, mit der sie jenen Zuneigung signalisiert, die sie weiter in der Auswahl haben will. Am Ende bleibt ein Liebestoller übrig und – legt man die Erfahrungen der letzten Staffeln zugrunde – aus der Beziehung wird dann auch absolut gar nichts. Dafür winkt eine Karriere mit regelmässigen Auftritten in den Boulevardmedien und Trash-Formaten im Fernsehen.

Ab dem 16. April kann man den Spass auf «3 Plus» verfolgen. (bz/sda)