Kurz nach 14 Uhr meldeten Passanten der Polizei, im Basler Rheinhafen steige dicker, schwarzer Rauch auf. Auf dem Gelände der Firma Rhenus waren in Öl getränkte Eisenbahnschwellen und Holzabfälle in Brand geraten, wie später der Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, René Gsell, erklärt hat. 

Die Einsatzzentrale bot mehrere Kräfte auf: Die Berufsfeuerwehr, die Basler Milizfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr Weil am Rhein, die Polizei und die Sanität. Im Einsatz war auch das Löschboot der Basler Feuerwehr. Die Feuerwehr habe den Brand rasch im Griff gehabt, sagt Gsell. 

Schwarze Rauchsäule über Basler Rheinhafen

Schwarze Rauchsäule über Basler Rheinhafen

Die Gefährdung der Bevölkerung habe man nicht ausschliessen können. Deshalb habe man einen Messwagen der Feuerwehr aufgeboten, der abklären sollte, wie giftig die schwarzen Schwaden waren. 

Rauchiger Nebel in der Luft

Gleichzeitig wurde die Bevölkerung über Lautsprecher informiert, sie solle die Fenster schliessen und sich schützen. Da hatten die Bewohner von Kleinhüningen den Brand schon bemerkt. Es roch stark nach verbranntem Öl, und die schwarze Wolke verdeckte den Himmel. Teilweise war es in den Strasse düster, es hing ein rauchiger Nebel in der Luft. 

Allerdings schien das in Kleinhüningen, wo der Geruch penetrant war, kaum jemanden zu kümmern. Das Leben spielte sich wie gewohnt ab. Die Polizei spannte an den Zugangsstrassen zum Hafen Absperrbänder, doch diese wurden weder von den Fusssgängern noch von den Auto- und Velofahrern respektiert. Polizei war vor Ort, hielt aber niemanden am Durchgehen ab. 

Grossbrand in Basel

Polizei warnt Bevölkerung vor Grossbrand

Im Basler Rheinhafen fing am Freitagnachmittag ein Altholzlager Feuer. Die Polizei warnte die Bevölkerung.

Flughafen sperrt Piste

Gegen 17.30 Uhr meldet die Staatsanwaltschaft, dass die Messungen keinerlei Gefährdung für die Bevölkerung ergeben haben. Die Ursache für den Brand ist weiterhin unbekannt.

Als Vorsichtsmassnahme wurde die Ost-West-Piste des Euro-Airport gesperrt.