Stadtentwicklung

Jetzt ist klar, wer Teile des Basler Klybeckplus-Areals kauft: Eine extra gegründete Firma von Privaten

Ein riesiges Gelände, das geprägt werden will: Klybeck Plus.

Ein riesiges Gelände, das geprägt werden will: Klybeck Plus.

Das Klybeckplus-Areal gilt als eines der grossen Entwicklungsgebiete des Kantons Basel-Stadt. Das Gebiet, auf dem Werke von Novartis und BASF standen, wird nun verkauft – zumindest ein beträchtlicher Teil davon geht an private Investoren.

Das Areal Klybeckplus, also Teile des Klybeck-Areals, gilt als eines der vielversprechendsten Entwicklungsgebiete von Basel. Nachdem die Landeigentümer BASF und Novartis sich entschieden haben, das Land bereits im Planungsstadium zu verkaufen, ist jetzt klar, wer zuschlägt.

Beim Käufer handelt es sich um die extra dafür gegründete Central Real Estate Gruppe. Dabei handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft von klingenden Namen der Schweizer Privatwirtschaft. Mit dabei sind laut Mitteilung vom Mittwoch die Baloise, die Zuger Pensionskasse, die Credit Suisse Anlagestiftung und die J. Safra Sarasin Anlagestiftung sowie weiteren Schweizer Pensionskassen.

Die gelben Flächen mit Anschluss an Rhein und Wiese gehören Novartis und gehen nun an die private Investorengruppe über. Die roten Flächen gehören der BASF, die ihr Areal noch nicht verkauft hat. Bild: www.klybeckplus.ch

Die Areale auf Klybeckplus

Die gelben Flächen mit Anschluss an Rhein und Wiese gehören Novartis und gehen nun an die private Investorengruppe über. Die roten Flächen gehören der BASF, die ihr Areal noch nicht verkauft hat. Bild: www.klybeckplus.ch

Es handelt sich erst um das Novartis-Gelände

Die Investoren kaufen den Bereich der Novartis ab, das sind rund 160'000 Quadratmeter. Entsprechend werde die Gruppe nun künftig mit der BASF und dem Kanton das laufende Planungsverfahren bestreiten. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es heisst. Konkret handelt es sich um das ehemalige Werksgelände der Ciba-Geigy, das mehr als 40 Gebäude umfasst. Diese werden von der heutigen Novartis nur noch zum Teil genutzt.

Das ist eine neue Wendung in der Klybeckplus-Geschichte, da kurz nach Bekanntgabe der Verkaufsabsichten Basler Politiker forderten, der Kanton möge zuschlagen. Stattdessen ist nun die Neugründung am Zug, die sich laut eigenen Angaben «auf innerstädtische Lagen in Schweizer Wirtschaftszentren» fokussieren will. Das bedeutet, dass das Basler Projekt nicht das einzige sein soll.

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