Bei recht schönem Wetter und milden Temperaturen hat Basel den zweiten der drey scheenschte Dääg begangen. Der Fasnachtsdienstag gehört traditionsgemäss den Kindern, den Guggenmusiken und den Individualisten.

Schon kurz nach 14 Uhr nahmen zahllose kleine Fasnächtler die Innerstadt in Beschlag. Verkleidet etwa als Waggis, Ueli, Drachen oder Prinzessinen zogen sie durch die Strassen und warfen eifrig Schleckzeug in die Menge. Die schon etwas Grösseren versuchten derweil, das Publikum mit Räppli zu stopfen.

An der Kinderfasnacht findet kein organisierter Umzug statt. Familien und weitere Fasnächtlerinnen und Fasnächtler hatten sich jedoch zu freien Gruppen zusammengeschlossen. Manche von ihnen zogen kleinere und grössere Leiterwagen durch die Stadt, die sie zu Waggis-Wagen umgebaut haben.

Für poetische Noten sorgten Schyssdräggzygli. Immer wieder waren in den Gassen auch Einzelmasken zu entdecken.

Sternmarsch mit 25 Guggen

Die Guggenmusiken spielten sich derweil teils schon am Nachmittag für die grossen Konzerte ein, die jeweils am Dienstagabend das Publikum in Scharen auf diverse Plätze locken. Ein Sternmarsch von 25 Guggen beginnt jeweils am Messeplatz.

Auf dem Münsterplatz findet zur gleichen Zeit die Laternenausstellung der Cliquen statt. In Ruhe können Interessierte dabei die Kunstwerke der Laternenmaler bestaunen und die Verse lesen.