Basel
Jööö! So stakst Giräffli Majengo ins Leben

Er ist erst acht Tage alt und doch schon so gross wie ein erwachsener Mensch: Giraffenbub Majengo hat am 1. April in Basel das Licht der Welt erblickt und kann schon ganz gut mit seinen langen Beinen umgehen.

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Wenn das kein schöner Arbeitsbeginn ist: Als die Tierpfleger am frühen Morgen des 1. April ins Antilopenhaus im Basler Zolli kamen, war gerade ein kleines Giräffli zur Welt gekommen.

Der Zoo taufte den Giraffen-Bub auf den namen Majengo. Er ist der Sohn von Sophie (4) und Xamburu (6).

Giraffendame Kianga stand der Mutter bei der Geburt zur Seite und auch der Vater konnte seinen Nachwuchs laut der Medienmitteilung des Zoos bereits beschnuppern und belecken.

Die Waage betrat er ganz alleine

«Klein» ist bei jungen Giraffen allerdings ein realtiver Begriff. Stolze 1,80 Meter gross und 56 Kilo schwer war Majengo bei seiner Geburt.

Mit seinen langen Beinen kam das Giräffli äusserst schnell klar: Die im Antiopenhaus eingebaute Waage betrat er ganz alleine.

Mutter und Sohn sind laut dem Zolli wohlauf. Majengo sei ein «sehr aufgewecktes Jungtier» und an allem interessiert. Er trinkt regelmässig bei seiner Mama, knabbert aber auch schon wie ein grosser an Blättern und Heu.

Die ersten Fotos von Majengo:

Stolze Tiere: Mutter und Sohn.
8 Bilder
Der Hals ist noch nicht so lang, der Kopf dafür umso grösser: Majengo im Heu.
Sehr süss, so eine kleine Giraffe: Der aufgeweckte Majengo blickt in die Kamera.
Erste Putz-Übungen ...
Erste Gehversuche draussen – gut behütet.
Vater und Sohn beschnuppern sich.
Majengo ist laut dem Zolli ein aufgeweckter Giraffen-Bub.
Und Xamburu scheint ein fürsorglicher Papa zu sein.

Stolze Tiere: Mutter und Sohn.

Zoo Basel

Der erste grosse Auftritt

Majengo gehört zur Unterart der Kordofan-Giraffe, diese werden seit 2011 in Basel gehalten. Der Zolli möchte damit einen Beitrag zum Schutz dieser seltenen Unterart leisten.

Ab dem Mittwochnachmittag können auch die Zoo-Besucher den Giraffen-Nachwuchs bestaunen. Mutter und Kind brauchen allerdings möglichst viel Ruhe – deshalb: Pssst!