Schon während des Spiels gegen den Absteiger Lausanne herrschte im St. Jakob-Park Feststimmung. Die Pokalübergabe erfolgte wie erwartet ohne Nebengeräusche. Für den FC Basel ist dies der 5. Meistertitel in Folge und insgesamt der 17. Sieg der Schweizer Meisterschaft.

Die Mannschaft feiert ihre erfolgreiche Saison - und sich selber.

Die Mannschaft feiert ihre erfolgreiche Saison - und sich selber.

Zur offiziellen Feier zogen anschliessend tausende Fussballanhänger singend und Fahnen schwenkend auf den Barfüsserplatz.

Bereits am Donnerstagabend, als feststand, dass der FCB erneut Meister wird, fand auf dem Barfüsserplatz eine "spontane" Meisterfeier statt.

Eindrücklich, euphorisch und jedes Mal aufs Neue einzigartig ist auch die geplante Meisterfeier.

Einzigartig vor allem deshalb, weil auch dieses Jahr mit Valentin Stocker und Yann Sommer wieder Leistungsträger oder viel mehr Publikumslieblinge Basel verlassen und sich zu neuen Abenteuern aufmachen.

Traurig ist die Stimmung deshalb aber nicht - schliesslich gibt es einen historischen fünften Meistertitel zu feiern - im Gegensatz zum Donnerstag dieses Mal mit Pokal.

Auch in diesem Jahr gibt es den zur Tradition gewordenen Maischtertrack von Triple-Nine:

(Quelle:youtube.ch/FetchOnFire)

Auch in diesem Jahr gibt es den zur Tradition gewordenen Maischtertrack von Triple-Nine

Die Spieler lassen sich nicht erst auf dem Balkon feiern: Am traditionellen Corso durch die Steinenvorstadt, dieses Mal auf Trikes - das sind dreirädrige Motorräder - geniessen sie das Bad in der Menge, klatschen Hände ab, lassen sich auf die Schultern klopfen und gratulieren. Immer wieder schieben die Sicherheitsleute einzelne Fans, die sich selber nicht mehr losreissen können, sanft zur Seite.

Als die Mannschaft kurz nach 22.30 Uhr auf dem Barfi ankommt, ist die Stimmung an der zweiten Feier innert weniger Tage ausgelassen, aber friedlich: wehende Fahnen, tanzende und jubelnde Fans.

Unzählbar viele Fackeln und Handy-Displays erleuchten die Nacht. Der Basler Kabarettist Roland Suter stellt die Mannschaft vor - nicht nach Nummer oder Alphabet, sondern nach Anzahl gewonnener Titel. (cfe/sda)