Bildung

Jüdische Studien an der Universität Basel sind gefährdet

Ein Angestellter der Hochschule für jüdische Studien. (Symbolbild)

Ein Angestellter der Hochschule für jüdische Studien. (Symbolbild)

Der Schweizer Hightech-Unternehmer Branco Weiss hatte der Universität 1998 fünf Millionen Franken für den Aufbau des Fachs Jüdische Studien gespendet.

Der Mäzen knüpfte das Geld an Jacques Picard (64), Inhaber der von Weiss finanzierten Professur für moderne jüdische Kultur und Geschichte. Nun wird Picard emeritiert. Damit verfällt die Branco-Weiss-Stiftungsprofessur.

Den jüdischen Studien fehlen 230 000 Franken pro Jahr, zeigen Recherchen der «Schweiz am Sonntag». Die Universität reagiert mit einer Sparrunde, da sie angesichts des Kostendrucks durch den Trägerkanton Basel-Landschaft selbst nicht in die Bresche springen kann.

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