Den Begriff «Heimat» spricht uns in jeglicher Hinsicht an. Für jeden Menschen bedeutet das Wort etwas anderes oder wird mit etwas Anderem in Verbindung gebracht. Klar ist, wenn Menschen über Heimat sprechen, wird es persönlich. Alle haben persönlich etwas dazu zu erzählen.

Eine Gruppe junger Menschen zwischen 16 und 24 haben haben deshalb die Ausstellung zum Thema «Heimat» realisiert. Zu sehen ist sie vom 12. September bis 26. Oktober im Museum der Kulturen Basel. Das Projekt wurde finanziell von der Mercator Stiftung Schweiz unterstützt. So wurden in Gruppen und Einzelarbeiten 3 Kurzfilme, eine Sammlung von Zeichnungen, eine szenische Lesung, ein Manifest, ein Interviewprojekt sowie eine Kurzgeschichte zum Thema «Heimat» realisiert. 

Bei diesem Projekt versuchten die Initianten Fragen zu beantworten, die sich Menschen stellen, die über Heimat sprechen. Für viele stellt sich die Frage «Was kann Heimat alles sein und wie macht man einen Ort zu seiner Heimat?». 

Die Ausstellung soll eine Plattform für Austausch bieten und Anregung und Aufforderung sein, sich selbst in die Ausstellung einzubringen. Der Innenhof des Museums der Kulturen Basel soll für einige Tage als «Heimat» des Projekts dienen.

Die Projektgruppe besteht aus jungen Menschen, die alle eine unterschiedliche Herkunft besitzen und daher alle einen anderen «Heimat»-Ort haben. (ska)