Caffè Bologna
Kaffee, Kuchen und Kultur im neuen Caffè Bologna am Burgfelderplatz

Das Café im ehemaligen Milchhüsli an der Missionsstrasse feierte am Wochenende seine Eröffnung. Studierende führen das neue Lokal. Doch das Ambiente und die überzeugende Ästhetik ziehen nich nur Studenten an.

Mélanie Honegger
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Das Ambiente im Caffè Bologna spricht nicht nur Studierende an.

Das Ambiente im Caffè Bologna spricht nicht nur Studierende an.

Juri Junkov

Nachdem in den vergangenen Tagen bereits ein Poetry Slam-Turnier und ein Improvisationstheater stattgefunden haben, führt das Caffè Bologna nun einen geregelten Betrieb. Unzählige Besucher jeglichen Alters feierten im Café im ehemaligen Milchhüsli an der Missionsstrasse letzten Samstag das offizielle Eröffnungsfest. Es war ein ruhiger und gemütlicher Abend: Songwriterin Klara Lundén sorgte für angenehm authentische musikalische Unterhaltung, während den Gästen allerlei Getränke und Cupcakes spendiert wurden.

Aufgebaut wurde das Caffè Bologna von Studierenden der Universität Basel. Für Marc Stöckli, einen der Initianten des Cafés und Verantwortlicher der Studentenbar SkuBar, hat sich mit dem Café ein Wunsch verwirklicht: «Ich hatte Lust auf ein zusätzliches Angebot neben der SkuBar, die zwar gut läuft, aber immer nur donnerstags geöffnet hat.»

Aus einer anfänglich noch vagen Idee ist nun ein Lokal geworden, das die Verantwortlichen unter dem Motto «Kaffee, Kuchen und Kultur» führen möchten. Das Konzept scheint aufzugehen: Für kommende Veranstaltungen konnten die Betreiber bereits Schriftsteller Pedro Lenz und den Slam-Poeten Volker Strübing für sich gewinnen.

Überzeugende Einrichtung

Nicht nur die Affinität der Verantwortlichen für kulturelle Anlässe zeigt, dass es falsch wäre, das Café als Studentenbude abzutun. Die Initianten haben auch ein offensichtliches Flair für Ästhetik. Sie haben mit Magnus Zwyssig einen erfahrenen Innenarchitekten engagiert, der schon für die Ausstattung des Restaurants «Ono» oder der «Concierge Bar» im Kleinbasel zuständig war.

Das macht das zu Café zu einem attraktiven Lokal, das die unterschiedlichsten Leute ansprechen soll. Denn wie Mitinitiator Stöckli betont: «Das Café wurde zwar von Studenten aufgebaut, willkommen sind hier aber alle.»

www.caffebologna.ch