Zukunftstag

Kanton Basel-Stadt beteiligt sich am nationalen Zukunftstag

Der Nationale Zukunftstag leistet einen Beitrag, um starre Vorstellungen von weiblichen und männlichen Rollen aufzuweichen und damit jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. (Symbolbild)

Der Nationale Zukunftstag leistet einen Beitrag, um starre Vorstellungen von weiblichen und männlichen Rollen aufzuweichen und damit jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. (Symbolbild)

Morgen findet der nationale Zukunftstag statt. Dies ist ein Projekt, bei welchem Mädchen und Jungen der 2. und 3. Klasse der Orientierungsschule ihre Eltern einen Tag lang bei der Arbeit begleiten und dabei das Berufsleben entdecken können.

Der Nationale Zukunftstag leistet einen Beitrag, um starre Vorstellungen von weiblichen und männlichen Rollen aufzuweichen und damit jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.

Ziel ist es, Mädchen und Jungen möglichst früh für eine offene Berufswahl und für eigenständige Lebensentwürfe zu sensibilisieren. Die Erfahrung zeigt, dass sich Mädchen und Knaben bei der Berufswahl nach wie vor auf wenige geschlechtstypische Berufe beschränken. Dies vor allem deshalb, weil sie sich bei der Berufswahl stärker durch klassische Rollenbilder beeinflussen lassen als durch ihre persönlichen Interessen und Talente.

Ihre Vorstellungen von Berufen sind oft einseitig geprägt und stimmen nicht mit der Realität überein.

Der Zukunftstag soll die Schulkinder motivieren, mutige Schritte in unbekannte Berufe zu wagen. Zu diesem Zweck werden sie eingeladen, den Arbeitstag mit einer erwachsenen Bezugsperson zu verbringen oder an einem spannenden Spezialprojekt teilzunehmen.

Indem sie eine erwachsene Bezugsperson an die Arbeit begleiten, entdecken die Kinder und Jugendlichen ein breites Spektrum an Tätigkeiten und Laufbahn-Möglichkeiten.

Verschiedene Betriebe und Institutionen in Basel bieten attraktive Spezialprojekte an: Unter dem Titel «Mädchen-Technik-los» und «Mädchen-Informatik-los!» können Mädchen einen Tag bei diversen Firmen des Kantons neue Eindrücke gewinnen.

An der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Muttenz können Mädchen der 5.-7. Klasse aus der ganzen Region Basel in Workshops (morgens um 9 Uhr und nachmittags um 13.15 Uhr) jeweils drei Stunden lang Roboter bauen, Papierbrücken konstruieren, GPS-Tracks legen oder im Labor Extrakte herstellen.

Den Knaben bieten diverse Tageskinderstätte, Spitäler und Alters- und Pflegeheime die Möglichkeit, einen Tag als Profibetreuer respektive als Profipfleger zu verbringen.

Mädchen und Jungen verbringen jeweils gruppenweise einen Tag mit Fachpersonen, die sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten. Ganze Schulklassen können zudem ein Forumtheater zum Thema Berufswahl und Rollenbilder unter dem Namen «Sigg Sagg Sugg und du wählsch us» besuchen. Dieses wird in Zusammenarbeit von der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern und der Theaterfalle angeboten.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1