Rheinhof

Kanton behält Vorstadtvilla

Im «Rheinhof» im St. Alban entsteht eine Mischung aus Mietwohnungen und öffentlicher Nutzung.

Im «Rheinhof» im St. Alban entsteht eine Mischung aus Mietwohnungen und öffentlicher Nutzung.

Der Rheinhof an der St. Alban-Vorstadt bleibt in Staatsbesitz. Dies gab die Basler Regierung gestern bekannt. Im ehemaligen Hauptsitz des Gesundheitsdepartements sollen in den oberen Geschossen «altersgerechte Mietwohnungen» entstehen, im Erdgeschoss ist «eine ruhige öffentliche Nutzung» geplant.

Mit einer Abgabe im Baurecht und der damit vorgesehenen Nutzungskonzeption «wäre das doch historisch bedeutende Gebäude der Nutzung mit einer gewissen Öffentlichkeit entzogen», schreibt die Regierung zur Begründung ihres Kurswechsels. «Zudem könnte der Kanton die langfristige Ausrichtung des Gebäudes nicht mehr mitbestimmen.»

Wie Recherchen dieser Zeitung gezeigt hatten, wurden viele potenzielle Investoren durch den Verbleib des Denkmals im Baurecht abgeschreckt. Der Rheinhof wurde 1841 von Architekt Melchior Berri gebaut, der sich unter anderem auch für das Naturhistorische Museum verantwortlich zeichnete.

Autor

Patrick Marcolli

Patrick Marcolli

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