Aus dem Swisslos-Fonds hat der Regierungsrat 1,6 Millionen Franken bewilligt. Für die weiteren 4,4 Millionen Franken aus der Staatskasse für die Jahre 2017 bis 2024 braucht es noch die Zustimmung des Grossen Rats.

Das Projekt "Stadt.Geschichte.Basel" war im August 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Initianten gehen davon aus, dass es für die Aufarbeitung der Geschichte Basels ingesamt rund 11 Millionen Franken braucht. Nach ihren Vorstellungen soll dabei die öffentliche Hand 70 Prozent übernehmen.

Weitere 25 Prozent sollen Stiftungen und die Wirtschaft beisteuern. Die restlichen fünf Prozent will der Verein Basler Geschichte, der das "Jahrhundertprojekt" lanciert hatte, selbst aufbringen. An der Erarbeitung einer neuen Stadtgeschichte sollen während rund acht Jahren 20 bis 25 Personen arbeiten.

Die Idee für eine neue Stadtgeschichte war 2008 mit drei parlamentarischen Vorstössen aufs politische Parkett gebracht worden. Die Regierung ist überzeugt, dass mit diesem Projekt Lücken in der Geschichtsschreibung geschlossen werden können.

Zudem werde mit dem Werk eine wertvolle Grundlage geschaffen für ein reflektiertes Verständnis der Gegenwart. hält die Exekutive fest. Die letzte grosse Gesamtdarstellung der Geschichte Basels ist mehr als hundert Jahre alt und endet noch vor der Reformation. Zum neuen Werk gehört auch ein Online-Portal.