Kantonale Initiative
«Hafen für alle»: Juso Basel-Stadt fordert Freiräume statt Luxusprojekte

Die Juso Basel-Stadt hat am Mittwochmittag ihre kantonale Initiative bei der Staatskanzlei eingereicht.

Lea Meister Jetzt kommentieren
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Die Juso hat die Unterschriften im Basler Rathaus übergeben.

Die Juso hat die Unterschriften im Basler Rathaus übergeben.

zvg

Die Initiative wurde mit über 3000 Unterschriften eingereicht, wie die Juso Basel-Stadt in ihrer Medienmitteilung vom Mittwochnachmittag mitteilte. Die Initiative hat zum Ziel, ein «stark überbautes Luxusquartier» auf dem Klybeck- und Westquai zu verhindern.

Stattdessen soll bezahlbarer Wohnraum errichtet werden. Auch Grün- und Sportflächen sollen geschaffen werden und kulturelle und gastronomische Zwischennutzungen sollen weiterentwickelt werden können. Auch der historische Charakter der Areale soll bei der zukünftigen Entwicklung beachtet und der Konsumzwang eher in den Hintergrund gestellt werden.

Interessen der Quartierbevölkerung

«Mit unserer Initiative wird die Basler Bevölkerung die Möglichkeit erhalten, sich konkret zu diesen Arealentwicklungen zu äussern. Wir sind überzeugt davon, dass die Bevölkerung unser Anliegen unterstützt», wird Martina Löw, Mitglied der Juso Basel-Stadt, zitiert.

Die Initiative nehme die konkreten Bedürfnisse der Quartierbevölkerung auf, die sich beispielsweise mehr Grünräume wünsche.

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