Seit 1798 wird das Kantonsblatt in Zusammenarbeit mit dem Schwabe-Verlag herausgegeben. Hintergrund der Umstellung ist das im April 2017 in Kraft getretene Publikationsgesetz. Als Grund nennt die Regierung den veränderten Medienkonsum, wie sie am Dienstag mitteilte. Die E-Ausgabe wird zur rechtlich massgeblichen Fassung.

Die virtuelle Form - auf einer Plattform des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco - ermögliche der Leserschaft, ihr persönliches Kantonsblatt zusammenzustellen. Heute kann man es gedruckt einzeln kaufen, im Abo beziehen oder auch online lesen. Künftig kann man sich auch Neuigkeiten vom Kanton selektiv per E-Mail schicken lassen.

Von 4400 Abonnenten im Jahr 2001 ist die Zahl inzwischen auf 1700 gesunken. Gleichzeitig jedoch ist sein Umfang stark gewachsen. Entsprechend könne das Kantonsblatt heute nicht mehr kostendeckend als Printversion hergestellt werden. Wer keinen Internetzugang hat, könne es künftig kostenpflichtig drucken lassen.