Kantonslaboratorium Basel-Stadt
Wegen nicht zugelassener Farbstoffe: Verkaufsverbot für aromatisierten Tee

Das Laboratorium des Kantons testete 40 Tees auf Toxine. Drei davon wiesen Mängel in der Deklaration auf, während einer sogar für den weiteren Verkauf verboten wird.

Ali Ahmeti
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Auch Tees müssen gewisse Kriterien erfüllen, um im Verkauf zu landen.

Auch Tees müssen gewisse Kriterien erfüllen, um im Verkauf zu landen.

Donato Caspari

Das Kantonslaboratorium Basel-Stadt testete Teesorten auf natürliche Toxine. Getestet wurden 40 Teesorten, die acht Detailhändler anbieten. Die Sorten reichten von den ungemischten Sorten wie Grün-, Schwarz-, Eisenkraut- oder Roibuschtee bis zu Teemischungen. Bei allen fand man keine bis minimale Mengen; diese liegen deutlich unter dem erlaubten Höchstwert. Ein Tee wurde verboten, denn er enthielt Farbstoffe, die im Tee nicht erlaubt sind. Drei der Tees weisen Lücken in der Deklaration auf, wie das Gesundheitsdepartements am Montagmorgen mitteilt.

Ein aromatisierter Grüntee aus Thailand enthielt drei Farbstoffe: der gelbe Farbstoff E102, der orange E110 und der blaue E133. Farbstoffe sind in Tees nach Angaben des Kantonslaboratoriums verboten, deswegen wurde dieser Tee für den weiteren Verkauf verboten. Bei drei anderen Sorten fand man einige Mängel in der Deklaration; gültige Mindesthaltbarkeitsdaten, Namen-, Firmen- oder Adressangaben des Importeurs sowie generelle Angaben in Schweizer Amtssprache. Die Teeproduzenten sollen um die Probleme bedacht sein und unternehmen entsprechende Schritte, um die Probleme zu beheben.

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