Basel
Käser droht Basel: Keine zuätzlichen Polizisten für FCB-Heimspiele

Sollte Basel-Stadt zum Hoolgan-Konkardat Nein sagen, dann kann der Kanton bei FCB-Heimspielen nicht mehr zwingend auf Polizisten aus anderen Kantonen zähen. Zumindest droht Hans-Jürg Käser, Präsident der Polizeidirektorkonferenz, damit.

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Basler Polizei im Einsatz beim einen FCB-Heimspiel gegen den FC Zürich im Jahre 2008.

Basler Polizei im Einsatz beim einen FCB-Heimspiel gegen den FC Zürich im Jahre 2008.

Keystone

Das mögliche Nein zum Hooligan-Konkordat in Basel-Stadt führt zu Diskussionen im Polizeikonkordat Nordwestschweiz. Weil der Kanton Basel-Stadt zu wenig Polizisten hat, müssen andere Polizeikorps Einsätze an FCB-Spielen leisten.

Nun droht der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser, der auch Präsident der Schweizer Polizeidirektornkonferenz ist, mit einem Stopp: «Sollte Basel dem Hooligan-Konkordat tatsächlich nicht beitreten, müssten wir allenfalls im Polizeikonkordat Nordwestschweiz darüber reden, ob Basel weiterhin Polizisten aus andern Kantonen zur Sicherung seiner Fussballspiele abrufen kann», sagt er in der «Sonntagszeitung».

Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr schweigt zu Käsers Drohung. Die Plattform für solche Fragen sei das Polizeikonkordat, sagt Dürr.