Kulturtipp
Katja Reichenstein teilt ihre Pläne fürs Osterwochenende

Vom Kunsthaus Baselland an die Landestelle: Katja Reichenstein freut sich auf eine spannende Osterwoche mit Fotografien, Frühstückslektüre und ausgiebigem Feiern.

Katja Reichenstein
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Katja Reichenstein am Basler Hafenareal. zVg

Katja Reichenstein am Basler Hafenareal. zVg

Eine lange oder kurze Woche, je nach Blickwinkel. Eben die da kommt, die mit den Feiertagen, Brücken und Ostereiern – für viele bedeutet dies süsses Nichtstun. Ich hingegen habe endlich mal wieder Zeit auszugehen und das Basler Kultur- und Nachtleben auszukosten. Auch am hochheiligen Karfreitag.

Zum Auftakt der Woche am Dienstag, habe ich mir fest vorgenommen, die leider vorerst letzte «Ernte» im Kunsthaus Baselland anzuschauen. Diese aussergewöhnliche Ausstellung zeigt Werke ganz vieler verschiedener Künstler – mit einem besonderen Augenmerk auf die Region. Besonders freue ich mich auf die Arbeiten der Künstlerkollektive Muda Mathys/Sus Zwick und Jahic/Roethlisberger. Der Eintritt zur «Ernte 2016» ist übrigens frei und auch am Ostersonntag und -montag geöffnet.

Ungesehene Fotos von David Bowie

Kurze Verschnaufpause und dann geht es am Gründonnerstag zur Vernissage der David Bowie Foto-Ausstellung in der Lichtfeld Galerie im St. Johanns-Quartier. Der Fotograf Markus Klinko zeigt dort über 20 noch teilweise ungesehene Originalfotografien des diesen Januar verstorbenen Künstlers. David Bowie, einer meiner grossen Inspirationen auf der Suche nach der Wahrheit – auch nach seinem Tod.

Zur Person

Katja Reichenstein, 42, ist Kommunikatorin, Kulturschaffende und Moderatorin. Aktuell ist sie Kommunikationsverantwortliche und Mit-Kuratorin der Zwischennutzung auf dem Holzpark Klybeck am Basler Hafen.

Nach ausgiebigem Feiern am Freitag an der Landestelle im Hafen mit Alma Negra und am Samstag im Hirscheneck zu den Sounds von Dj Marcelle aus Holland gehe ich es am Sonntag und Montag etwas ruhiger an.

Anstatt Ostereier zu suchen, werde ich am «Osterflohmi» in der Markthalle hoffentlich endlich anderweitig fündig. Das kleine Möbel, welches ich seit langem suche, muss es doch irgendwo geben! Falls nicht, genehmige ich mir unter der riesigen Kuppel einen feinen Brunch und lese dazu endlich «Ehre» der türkisch-französischen Autorin Elif Shafak zu Ende – sehr feine, wenn auch heftige Kost.