Absage

Kein slowUp Basel-Dreiland in diesem Jahr

Am slowUp Basel-Dreiland hätte die Strasse wieder den Velofahrern und allen, die ohne Motor unterwegs sind, gehören sollen. Doch Corona macht dem Anlass einen Strich durch die Rechnung. (archiv)

Am slowUp Basel-Dreiland hätte die Strasse wieder den Velofahrern und allen, die ohne Motor unterwegs sind, gehören sollen. Doch Corona macht dem Anlass einen Strich durch die Rechnung. (archiv)

Eine weitere Absage aufgrund der Coronapandemie: Auch der slowUp Basel-Dreiland vom 20. September kann nicht stattfinden. Eine Alternative für dieses Jahr gibt es nicht. Somit ist der nächste slowUp wohl erst am 19. September 2021.

In der Schweiz dürfen bis Ende August nur Veranstaltungen bis zu 1000 Personen durchgeführt werden. Wobei nach Ende August wohl auch noch restriktive Rahmenbedingungen für Grossveranstaltungen gelten werden . In Frankreich ist ein ähnliches Szenario zu erwarten. Und in Deutschland gibt es ein Grossveranstaltungsverbot bis Ende Oktober.

Alle drei Länder und ihre Rahmenbedingungen für Grossveranstaltungen haben einen Einfluss auf den slowUp Basel-Dreiland vom 20. September. Denn der slowUp ist ein grenzüberschreitender, trinationaler Anlass. Somit kann er in diesem Jahr nicht stattfinden. Dies teilte heute Freitag der Verein slowUp Basel-Dreiland mit.

slowUp Basel-Dreiland ist und bleibt trinational 

Der Verein schreibt, dass ein Verschiebedatum in diesem Jahr oder eine andere Routenführung, beispielsweise nur in der Schweiz, nicht möglich seien. Der Planungs- und Umsetzungsaufwand für den Grossanlass, wo bis zu 70'000 Personen teilnehmen, wäre zu hoch. Den Rundkurs des slowUps auf ein Land zu beschränken, sei topografisch und verkehrstechnisch nicht möglich, schreibt der Verein. 

Dazu kommt, dass das gemeinsame Planen, Umsetzen und Teilnehmen des slowUp Basel-Dreiland beidseits des Rheines ein zentrales Element des Anlasses ist. Deshalb sei die Durchführung nur gemeinsam und trinational sinnvoll. 

Die Absage sei für den Verein slowUp Basel-Dreiland ein wesentlicher finanzieller Verlust, heisst es in der Mitteilung weiter. Dass der Anlass im 2021 weitergeführt werden könne, sei unter anderem nur wegen der Solidarität der Sponsoren, Gemeinden und Kantone möglich. Die aktuelle Krise zeigt nun, dass der Vignettenverkauf, der vor zwei Jahren eingeführt wurde, richtig und existentiell ist.

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