Umbenennung

Keine dummen Sprüche mehr: Sutter Begg tauft das Maitlibei um

Sutter Begg tauft ihre Meitlibei in Glücksbringer um. (Symbolbild)

Sutter Begg tauft ihre Meitlibei in Glücksbringer um. (Symbolbild)

Das Meitlibei soll unter einem neuen Namen verkauft werden. Das Verkaufspersonal musste sich immer dumme Sprüche anhören. Aus diesem Grund heisst das Gebäck neu Glücksbringer.

Das Basler Backwarengeschäft Sutter Begg hat sich entschieden, dem traditionellen Gebäck Maitlibei einen neuen Namen zu geben. Künftig werden die Maitlibei als Glücksbringer über die Theke wandern, vermeldete gestern das «Regionaljournal Basel». Der Sutter Begg nehme damit Rücksicht auf das weibliche Personal, das immer wieder mit herablassenden Sprüchen der Kunden konfrontiert worden sei. «Schutz und Wohlergehen der Mitarbeitenden haben für uns oberste Prioriät», begründete die Geschäftsführerin den Schritt. Das beliebte Rezept werde aber nicht geändert, verspricht die Chefin.

Nicht alle Backgeschäfte der Region würden dem Vorbild des Sutter Begg folgen, heisst es im «Regionaljournal» weiter. Die Bäckerei Ziegler in Liestal etwa werde vorderhand beim Begriff «Maitlibei» bleiben. Der Geschäftsführer verwehrt sich gegen einen neuen Namen: «Seit Menschengedenken heissen die Maitlibei so – für mich macht es keinen Sinn, diese umzubenennen.»

Die Stammkunden, die im Sutter Begg nach einem Maitlibei verlangen, werden dies aber auch weiterhin bekommen. Es seien auch nicht jene Kunden, die mit den negativen Sprüchen aufgefallen wären, sagt die Geschäftsführerin.

Meistgesehen

Artboard 1