Basel

Keine Lust auf Party: Jugendliche feiern dieses Jahr kaum öffentlich

Jugendliche lassen sich beim Trinken von alkoholischen Getraenken freien Lauf, anlaesslich des ersten Botellon im Sommer 2008 auf der Blatterwiese in Zuerich. (Archiv)

Die Spezial-Bewilligung für Jugendliche im neuen Gesetz über die Nutzung des öffentlichen Raumes stösst bislang auf wenig Interesse.

Jugendliche lassen sich beim Trinken von alkoholischen Getraenken freien Lauf, anlaesslich des ersten Botellon im Sommer 2008 auf der Blatterwiese in Zuerich. (Archiv)

Legale und illegale Partys im öffentlichen Raum sind kaum mehr Thema in Basel . Das war vor zwei Jahren noch ganz anders.

In diesem Sommer gab es bisher kaum Meldungen über illegale Partys. Und auch legale Veranstaltungen, für welche Jugendliche seit diesem Jahr dank dem neuen Gesetz über die Nutzung des öffentlichen Raumes (NörG) vereinfacht Bewilligungen beantragen können, scheinen nicht auf besonderes Interesse zu stossen.

André Frauchiger, Pressesprecher des Tiefbauamtes Basel-Stadt, sagt: „Die Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene, die traditionell stattfinden, sind wie in den vergangenen Jahren bewilligt worden.“ Es seien allerdings kaum neue Gesuche eingegangen.

Auch den Jungpolitikern, die sich vor zwei Jahren für eine sogenannte Jugendbewilligung stark gemacht hatten, ist aufgefallen, dass Partys im öffentlichen Raum kaum ein Thema mehr sind.

Die beiden SP-Grossrätinnen Salome Hofer und Sarah Wyss sowie die Jungparteipräsidenten Pascal Messerli (SVP) und Carole Baltermia (FDP) kennen keine Veranstalter, die vom neuen Bewilligungsverfahren Gebrauch gemacht haben. Wyss sagt, dass sie den Eindruck habe, dass sich das NörG zuerst etablieren müsse. Gleicher Ansicht ist der Basler Junge Rat. (bz)

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