SP Basel
Keine Überraschungen: Pascal Pfister wurde souverän zum neuen Präsidenten gewählt

Am Donnerstagabend wählte die Basler SP ihren neuen Präsidenten. Pascal Pfister wurde mit grossem Mehr, bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme gewählt.

Benjamin Rosch
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Pascal Pfister ist neuer Präsident der Basler SP.

Pascal Pfister ist neuer Präsident der Basler SP.

Kenneth Nars

Die Überraschung ist ausgeblieben: Der neue Basler SP-Präsident heisst Pascal Pfister. Die Delegierten der wählerstärksten Partei im Stadtkanton hievten den 40-Jährigen mit grossem Mehr bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung ins Amt. Er tritt damit die Nachfolge von Brigitte Hollinger an, die auf eine äusserst erfolgreiche Regentschaft zurückblicken darf.

In den vergangenen Wahlen konnte die SP ihre Wählerstärke jeweils leicht ausbauen. Zusammen mit Hollinger traten auch ihre beiden Vizepräsidenten Mustafa Atici und Michela Seggiani zurück, verabschiedet mit stehenden Ovationen der Delegierten. Sie werden ersetzt durch den ehemaligen Juso-Präsidenten Beda Baumgartner und Kerstin Wenk.

Mit Wenk sitzt Pfister im Grossen Rat, mit Baumgartner verbindet ihn die Gewerkschaftstätigkeit. Von Pfister ist ein prononciert linker Kurs zu erwarten. So unterstützte er etwa das Referendum zur Unternehmenssteuerreform 3.

Dennoch strebe er eine «innerhalb der Partei mehrheitsfähige Linie» an. Als eines seiner vordringlichsten Ziele nennt er Erhalt und Bau von günstigem Wohnraum.

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