Das Projekt der Basler Regierung, auf der Klybeckinsel an Stelle des illegalen, aber geduldeten Wagenplatzes zwei zwei Fussballfelder zu errichten, findet Fürsprecher. Gegenüber der Basler Ausgabe der „Schweiz am Sonntag" befürworten alle drei Kandidaten für die Ersatzwahl in die Basler Regierung die Pläne – und damit die Räumung des Wagenplatzes.

Martina Bernasconi (GLP) hält die Idee für «bedenkenswert». Der neu im Kandidatenkarussell mitfahrende Eduard Rutschmann (SVP) sagt, Sport sei auf jeden Fall besser als die Wagenburg. Der Favorit auf das Regierungsramt, Lukas Engelberger (CVP) meint schliesslich, er stelle nur als Bedingung, dass die Fussballfelder vor allem den Quartierbewohnern als Grünfläche dienen könnten.

Bisher haben sich vor allem die Gegner einer Räumung zu Wort gemeldet. Darunter finden sich sowohl die Linkspartei Basta wie auch SVP-Grossrat Alexander Gröflin. Der Wagenplatz-Sympathisant meint gegenüber der „Schweiz am Sonntag", die Idee Fussballplätze zu bauen, zeige die Hilflosigkeit der Basler Regierung.