Das Feuer in der Kirche, deren dreistöckiger Turm aus dem 14. Jahrhundert stammt, konnte zwar mit einem gut einstündigen Feuerwehr-Grosseinsatz gelöscht werden. Sie sei dennoch «auf unbestimmte Zeit» nicht benutzbar. Der Schaden ist laut Polizei noch nicht beziffert. Verletzt wurde niemand.

Gemäss ersten Ermittlungen unter Beizug eines Brandsachverständigen scheide eine technische Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Entsprechend wird nun Brandstiftung angenommen. Ermittlungen laufen.

Eine Nachbarin der Kirche war am Dienstag kurz vor zwei Uhr früh von einem lauten Knall geweckt worden und hatte nachgesehen. Sie sah Feuerschein und Rauch über der Kirche und schlug Alarm. Als die Feuerwehr eintraf, brannten die Empore und die Treppe dazu lichterloh. Später stürzte wegen des Feuers die Zwischendecke ab.

Die Eimeldinger Kirche war im zweiten Weltkrieg von einer Granate beschädigt worden. Nach einer Teilreparatur nach dem Krieg war der Bau erst in den 80er-Jahren ganz instand gestellt und rekonstruiert worden.