«Es gibt entsprechende Pläne», bestätigt Rolf Bollmann, Chef der Basler Zeitung Medien. «Ich hoffe, dass es bald zu einem Deal kommt.» In dem 40 000 Quadratmeter grossen Gebäude soll es auch Restaurants und einen Club geben, die Kitag soll rund einen Viertel der Fläche mieten.

Die Eröffnung des Kinos ist für Herbst 2014 oder Januar 2015 vorgesehen. Das Projekt der Kitag ist nur eines von vielen in der Kinobranche. So viel wie heute, hat sie letztmals in den goldenen 1910er-Jahren investiert.

Um die Auslastung der Säle zu verbessern, zeigen Firmen wie Pathé neben Filmen auch Opern, Eishockey-Spiele und Fernsehserien. Grund für den Bauboom sind günstige Wachstumsprognosen. Laut der Studie «Entertainment and Media Outlook» von PricewaterhouseCoopers (PwC), die morgen Montag veröffentlicht wird, werden die Umsätze bis 2017 jährlich um durchschnittlich 1,5 Prozent zunehmen.

«Trotz wachsender Konkurrenz durch Homevideo-Angebote bleibt das Kino beliebt, weil der Besuch einen sozialen Event-Charakter hat», erklärt Studienleiter Bogdan Sutter der «NZZ am Sonntag». Bei den Einritten prophezeit PwC eine Zunahme von 0,9 Prozent bis 2017.