Diesmal hat es geklappt: Die CVP-Parteileitung konnte am Mittwochabend ihre Basis davon überzeugen, für die Regierungswahlen vom kommenden Herbst gemeinsame Sache mit LDP, FDP und SVP zu machen.

Eine grosse Mehrheit zeigte sich an der Parteiversammlung dem Vorhaben zugetan. Ein einziges CVP-Mitglied äusserte sich negativ: «Ich habe allergrösste Vorbehalte gegen diese Verbindung aufgrund der nationalen Politik.» Viele andere Exponenten äusserten sich hingegen positiv zur Kooperation mit der SVP, die Abstimmung fiel mit 41 zu 3 Stimmen klar zugunsten des bürgerlichen Vierertickets aus.

Schon im Vorfeld war zu vernehmen, dass SVP-Fraktionschef Lorenz Nägelin für viele CVPler wählbar ist. Vor vier Jahren war dies noch anders. Damals versagte die Basis dem Viererticket von Mitte bis rechts ihre Zusage. Früher am Abend nominierte die CVP ihren Regierungsratskandidaten Lukas Engelberger (bisher). Seit gestern Abend sind sämtliche Kandidierenden der grossen Parteien bekannt. Neben den fünf Bisherigen streiten sich Heidi Mück (Basta), Elisabeth Ackermann (Grüne), Conradin Cramer (LDP) und Lorenz Nägelin (SVP) um die beiden frei werdenden Sitze von Guy Morin (Grüne) und Christoph Eymann (LDP).