Der «Summerblues Basel» ist dieses Jahr erstmals Gastgeber für die Swiss Blues Challenge. Vier Schweizer Blues-Bands werden sich im Volkshaus messen, um einen Platz in der European Blues Challenge zu ergattern. Der Summerblues, der nächsten Freitagabend stattfindet, steht ganz im Zeichen des musikalischen Austausches. Viele der internationalen Musiker sind ausserhalb ihrer Grenzen (noch) nicht bekannt. Die «Challenges» fördern den Austausch und die Kommunikation zwischen den Künstlern und dem Publikum. «Man gewinnt nicht im sportlichen Sinne bei der Swiss Blues Challenge», sagt Rolf Winter, Leiter der Swiss Blues Challenge.

Abgesehen von der Challenge finden auch noch viele weitere Konzerte statt. Auf insgesamt sieben Bühnen überall im Kleinbasel wird Bluesmusik gespielt. Mit Musik von 17.30 bis Mitternacht steht der Freitagabend im Kleinbasel ganz im Zeichen des Blues. «Wir sind froh, dass wir dieses Jahr nicht im Schatten einer Fussball-WM oder eines grossen Konzerts stehen. Insofern ist es ein guter Jahrgang», erklärt Thierry Rueff, Präsident des Summerblues Basel. Man erwarte einen Besucherrekord, «da unter anderem auch das Wetter günstig ist», betont Fabio Bianchi, musikalischer Leiter des Summerblues. Eine weitere grosse Veränderung am Programm ist der «Blues uff der Gass»: An der Rheingasse spielen auf drei kleinen Bühnen verschiedene Musiker akustisch, also ohne Strom. Das Projekt soll der Rheingasse bei seiner Entwicklung zu einem belebten Boulevard helfen.

Einzig allein die neuen Bestimmungen bereiten der Organisation Sorgen. «Wir haben keine Freude an den neuen Auflagen», sagt Thierry Rueff. Änderungen wie zum Beispiel im Verkehrsregime müssen erst einmal ausprobiert werden. Man werde also keine voreiligen Schlüsse ziehen, sondern Erfahrungen sammeln. Generell ist man aber «frohen Mutes», und hofft auf gute Rückmeldungen und konstruktive Kritik seitens der Besucher.

An der Medieninfo wurde noch einmal auf die Konzertreihe im Kannenfeldpark hingewiesen. Die «Musikalischi Summersprosse» findet in den Sommerferien für die Daheimgebliebenen statt. Der Eintritt ist, wie auch beim Summerblues, frei. Die Organisation bedankte sich an dieser Stelle bei allen Freiwilligen, die ehrenamtlich arbeiten. «Ohne sie wäre das alles nicht möglich.» (fhe)