Laut der Medienmitteilung geht es um Wohnungen für 20'000 Menschen und 30'000 Arbeitsplätze. AefU, dessen Geschäftsleiter der Basler Altlastenspezialist Martin Forter ist, kritisiert, dass die chemischen Verschmutzungen des Areals bisher eine geringe Rolle gespielt hätten. Bisher seien unter anderem 600 Bohrungen vorgenommen worden; das aber reiche nicht aus. Ausserdem sollten die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Die Rede ist auch von verschiedenen Chemieabfallgruben und möglichen chemische Verschmutzungen durch den Umschlag von Chemikalien und Abfallprodukten auf unversiegeltem Boden und Eisenbahngleisen. Ein Problem seien auch undichte Abwasserleitungen. «Es dürften enorme Mengen hochproblematischer Chemikalien im Boden versickert sein», heisst es weiter. Unklar sei ferner die Belastung eines Produktionsgebäudes, das als identitätsstiftendes Element im neuen Stadtteil erhalten bleiben soll.

Neben der Offenlegung der bisherigen Erkenntnisse über die Kontamination der Gebäude fordert AefU, dass die Chemiefirmen den Boden bis auf den Felsen abgraben und sachgerecht entsorgen sollen. Novartis habe dies weitgehend auf dem Campus gemacht. (bz)