«Klybeckplus»
Die Bevölkerung redet ein Wörtchen mit

Erste Ergebnisse des Mitwirkungsprozesses zur Umwandlung des Klybeck-Areals zeichnen ein differenziertes Bild.

bz
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Der Swiss Life gehört das ehemalige BASF-Areal (nicht markiert). Das gelb eingefärbte ehemalige Novartis-Gelände gehört der Rhystadt AG.

Der Swiss Life gehört das ehemalige BASF-Areal (nicht markiert). Das gelb eingefärbte ehemalige Novartis-Gelände gehört der Rhystadt AG.

Bild: zVg

Die Umwandlung des Klybeck-Areals zu einem neuen Stadtteil soll unter Beteiligung der Wohnbevölkerung vonstatten gehen. Dies ist die Absicht des Kantons und der Grundeigentümer. Nun hat die Swiss Life, die das ehemalige Areal von BASF erworben hat, erste Ergebnisse des Mitwirkungsprozesses veröffentlicht.

Die Resultate sind differenziert ausgefallen und kommen in der Stossrichtung nicht überraschend. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diversen Veranstaltungen laut Swiss Life die geplante Mischnutzung der strassenbezogenen Erdgeschosse der geplanten Neubauten ebenso begrüsst wie den Erhalt verschiedener früherer Industriebauten zur Identitätsstiftung des neuen Quartiers.

Ebenso wenig überrascht die Angst vor einer Gentrifizierung des Klybeck: «Mehrfach wurde gesagt, dass die Arealentwicklung keine Verdrängung der jetzigen Bewohnerschaft der Quartiere Klybeck und Kleinhüningen zur Folge haben dürfe», schreibt die Swiss Life in ihrer Synthese. Ausserdem hat die Bevölkerung den Wunsch, dass die geplanten Frei- und Grünräume freier gestaltbar und weniger «designt» sein sollten. Die bautypologische Struktur des Richtprojekts sei hingegen «mehrheitlich gutgeheissen» worden.

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