Basel-Stadt

Knatsch um Positionspapier: SP-Vorstandsmitglied rüffelt Brutschin

Christoph Brutschin wird von Parteikollege Beda Baumgartner kritisiert. (Archiv)

Christoph Brutschin wird von Parteikollege Beda Baumgartner kritisiert. (Archiv)

In der Basler SP kommt es zum Knatsch: Per Leserbrief rüffelt Vorstandsmitglied Beda Baumgartner Regierungsrat Christoph Brutschin, weil dieser das neue SP-Positionspapier kritisierte.

SP-Vorstandsmitglied Beda Baumgartner ärgert sich über Regierungsrat Christoph Brutschin und dessen Kritik am neuen SP-Positionspapier. Die Sozialdemokraten wollen nicht weniger als die Wirtschaft umkrempeln, die Rechte der Arbeitnehmer deutlich stärken, den Service public ausweiten und einzelne Bereiche quasi verstaatlichen.

Gegenüber der bz kommentierte Brutschin die Pläne der SP Schweiz als Griff in die «Mottenkiste».

Für Parteikollege Baumgartner ist diese Aussage «ziemlich falsch». So nennt er etwa Roche als Beispiel, die Milliardengewinne schreibe und gleichzeitig Personal entlasse. Es brauche in der Schweiz betriebliche Mitbestimmung.

Wirtschaftsdirektor Brutschin dagegen bleibt skeptisch. Das Positionspapier müsse noch breiter diskutiert werden, meinte er zur bz. (dba)

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