Nachtigallenwäldli

Köpfe an der Betonwand: Das ist die neue Kunst am Birsig in Basel

Dieses Werk ziert nun den Lauf des Birsig beim Nachtigallenwäldeli.

Dieses Werk ziert nun den Lauf des Birsig beim Nachtigallenwäldeli.

Die neue hochwassertaugliche Stützmauer des Birsig trägt nun Kunst. Genauer: Köpfe, die auf der Wand prangen. Das Werk des Basler Künstlers Ralph Bürgin wurde vom Kunstkredit Basel-Stadt und der Verwaltung aus 32 Dossiers ausgewählt.

Der offengelegte Birsig zwischen Zoo und Heuwaage wird durch eine neue Stützmauer begrenzt. Die Mauer ist hochwassertauglich, das ist auch der Sinn ihres Daseins, und wird nun mit Kunst geschmückt. Aus 32 eingereichten Dossiers wurde das Werk des Basler Künstlers Ralph Bürgin ausgewählt. Verantwortlich zeichnen der Kunstkredit Basel-Stadt sowie das Bau- und Verkehrsdepartement. Das Kunstwerk wird am 18. Juni um 17 Uhr öffentlich eingeweiht.

Der Kanton beschreibt das Werk so: «Fünf grosse, identische Köpfe sind als scheibenförmige Flachreliefs an die Stützmauer montiert. Die kreisrunden Formen mit angedeutetem Haarkranz und naturalistisch ausgeformter Nase evozieren historische Brunnenfiguren, ihre zylinderförmig hervorstehenden Münder und Augen erinnern an Wasserspeier.» Die symmetrischen Gesichter zeigen sich stark abstrahiert, ihre maskenhafte Mimik bleibt mehrdeutig, weder Geschlecht noch soziale Rolle sind definiert. «Mit ihrer einfachen, geradezu universellen Erscheinung vermögen sie unterschiedlichste Passantinnen und Betrachter anzusprechen», heisst es weiter.

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