Metropolitankonferenz
Konferenz fordert mehr Unterstützung für Pharma und Rheinschifffahrt

An der dritten Metropolitankonferenz Basel haben Vertreter der fünf Nordwestschweizer Kantone sowie der Wirtschaft den Bund aufgefordert, die Pharmaindustrie und die Rheinhäfen stärker zu unterstützen. Es brauche für beide Wirtschaftszweige bessere Rahmenbedingungen.

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Es soll eine einvernehmliche Lösung bei den Medikamentenpreisen geben.

Es soll eine einvernehmliche Lösung bei den Medikamentenpreisen geben.

Keystone

Die Metropolitankonferenz verlangt vom Bund, dass bei den Medikamentenpreisen eine einvernehmliche Lösung zwischen den Krankenversicherern und der Industrie erzielt werde. Neben dem Wechselkurs müsse auch die Kaufkraft berücksichtigt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Zudem sollen neue Medikamente nach der notwendigen Prüfung möglichst rasch in die Spezialitätenliste des Bundesamtes für Gesundheit aufgenommen werden, schreibt die Metropolitankonferenz, die in Basel tagte. Auch sollen Verbesserungen bei den Marktzulassungsverfahren und bei Fragen um Forschung und Geistiges Eigentum veranlasst werden.
Bund soll Containerterminal mitfinanzieren

Die Metropolitankonferenz fordert ausserdem, dass die Rheinschifffahrt als Infrastruktur von nationaler Bedeutung wahrgenommen werde. Der Bund solle sich angemessen an der Finanzierung des trimodalen Containerterminals Basel Nord und des Hafenbeckens 3 beteiligen. Zudem sei die Ungleichbehandlung der Schifffahrt gegenüber den anderen Verkehrsträgern zu beheben.

Die Metropolitankonferenz Basel ist vor einem Jahr lanciert worden. Der Basler Regierungspräsident Guy Morin zog am Montag als erster Präsident der Konferenz eine positive Bilanz. Der neuen Institution gehören die Kantone Basel-Stadt, Baselland, Solothurn, Aargau und Jura sowie mehrere Wirtschaftsverbände an.