Die Ausgabe werde ungeachtet von Beschriftungen wie «Keine BaZ» oder «Keine Gratiszeitungen» in die Briefkästen gelegt, monieren die Konsumenteschützer. Der SKS habe nach diversen Beschwerden eine Stichprobe in Basel durchgeführt.

BaZ-Antwort unbefriedigend

«Darin mussten wir feststellen, dass diese Vorwürfe tatsächlich stimmen», sagt André Bähler, Leiter Politik und Wirtschaft von SKS gegenüber der bz. Der SKS konfrontierte die «Basler Zeitung» mit den Vorwürfen. Der Rechtsvertreter des Medienunternehmens habe sich nicht einsichtig gezeigt. «Ich halte fest, dass die erhobenen Vorwürfe nicht zutreffen», steht in einem an den SKS adressierten Brief.

In den Augen Bählers macht es sich die Basler Zeitung damit zu einfach. «Ich hätte zumindest die Antwort erwartet, dass es nach der Lancierung der Sonntagsausgabe noch Probleme gibt.»